Begeisterung vs. Euphorie
Ich las gerade, wie jemand davon schrieb: „Hilfe ich habe zu viel Energie, was kann ich tun?“
Auch im Coaching beschreiben einige Glücksgefühl mit Euphorie.
Euphorie entsteht durch Ausschütten entsprechender Botenstoffe im Gehirn. Die Prozesse werden dem Belohnungssystem zu geordnet: so entsteht das Hamsterrad. Denn diese Region im Hirn ist beteiligt am Entstehen von Sucht.
Euphorie ordne ich dem Stresssystem zu: die Krise ist überstanden. Dies ist zwar umgangssprachlich „Glück gehabt“, hat mit Glück an sich wenig zu tun. Denn es geschieht nicht willentlich.
Auch die Sucht nach Bestätigung und Anerkennung entsteht so und hält Dich auf Trab: immer auf dem Sprung zur Gelegenheit zu dienen und ein wenig „Glück“ zu kassieren.
Die Kehrseite der Medaille: ich brauche immer neue Auslöser, um in diesem Zustand zu verbleiben und verbrauche mehr Energie als ich empfange, bekomme es nur nicht mit im Überschwang der Gefühle.
Irgendwann klappt der Organismus zusammen. In kleinen oder großen Wellen.
Begeisterung entsteht nicht im Hirn, sondern im Herzen. Es ist der Zustand, in dem der Mensch mit dem Spirit – dem Geist – im Einklang ist.


Wie gesagt, viele verwechseln es: was durchaus tragisch ist: der eine sucht noch, der andere macht und beherrscht es.







Willst du den Ausstieg in ein Leben, das für Dich bestimmt ist, schreib mich an.
Drum prüfe, wer sich bindet, ob Deine Mitreisenden aus Belohnung oder aus der Herzkohärenz funktionieren.
